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(Von: Astrid Ernst, 25.06.11, 00:00)

Mit Karte, Kompass & viel Spaß

Ein kleines Team der THW Jugend Viernheim erlebten in Oberbernhards in der Rhön eineinhalb Tage Natur pur. Nachdem wir noch die Jugendbetreuerin und die Jugendlichen aus Groß-Umstadt eingeladen hatten, ging es ab Richtung Norden um mit den Teilnehmern der anderen THW Ortsverbände zusammen loszulegen.

Der erste Abend begann mit allerlei verschiedenen Dingen: Karten lesen lernen, Kompass bedienen und die Marschkompasszahl (MKZ) ermitteln. Es wurde auch erklärt wie man ohne Kompass Norden ermittelt und noch viele interessante Sachen mehr.

Nach dem Frühstück am Samstag packten wir die Busse und fuhren los um unsere neu erlernten Kenntnisse auf die Probe zu stellen. Kompasse und Karten wurden an den jeweiligen „Gruppenführer“ von ingesamt vier Gruppenverteilt und los gings. In der Gruppe gab es zudem den Kompassleser, den Schrittzähler und den Vorausmarschierer. Wobei der Kompassleser meistens der Letzte war, der Vorausmaschierer der Erste und der Schrittzähler mittendrin. Ziel war ein Wasserhäuschen in der Rhön. Wie wir später ermittelten etwa 2 km vom Ausgangspunkt entfernt.

Über Stock und Stein, durch Gestrüpp, Rosen, Brennesselfelder wurde erkundet und alles was es sonst noch in der Natur gibt und man tunlichst umrundet: Diesmal musste man durch, wollte man nicht in die falsche Richtung laufen. Auf und ab ging es dabei, was je nach Schuhwerk und Kleidung anstrengend oder auch schmerzhaft war.
Nur soviel sei gesagt: Wir erreichten innerhalb der gesetzten Zeit unseres „Führers“ das Wasserhäuschen, manche mit mehr Zielgenauigkeit andere mit etwas weniger.
Der Rückweg war nur noch halb so anstrengend, diesmal wanderten wir über deutlich bequemere Wege.

Das Mittagessen wurde selbst zubereitet. Denn auch hier wurden wir angeleitet wie man Feuer macht, wie man einen Fisch ausnimmt und wie man ihn anschließend am Besten isst, ohne dass man unzählige Greten verschluckt. Das Survival-Training zeigte Erfolge.

Der Abend wurde von den Jugendbetreuerinnen und Betreuern gestaltet, was Improvisationstalent von den Jugendlichen erforderte. Doch durch gutes Gelingen wurde es ein sehr lustiger Abend bei dem sich die Jugendlichen richtig austoben konnten.

Am Sonntag stand dann ein kleiner Wettkampf der vier Gruppen bevor. Die Gruppe mit den meisten Punkten beim Klettern, beim kilogenauen Absägen einer Holzscheibe und  beim Bogenschießen bekam eine kleine Überraschung.

Als es dann hieß „Tschüß, bis zum nächsten Outdoror- und Survivalseminar!“ waren sich alle einig, dass es schöne, lehrreiche und erfolgreiche eineinhalb Tage gewesen waren. Gerne hätten wir das Programm noch ein bisschen ausgeweitet, vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal!

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